Kopfmenue

Gegen die Beschlussempfehlung sprechen vor allem folgende Argumente:

1. Der zur Zeit trocken gefallene Uferstreifen hat an keiner Stelle das in der Beschlussempfehlung genannte Maß von 15 Metern, sondern beträgt nach letzten Messungen nur 0 bis maximal 6.50 Meter. Ohne Enteignung lässt sich der Beschluss also keinesfalls umsetzen!

2. Es gibt einen schnelleren, effizienteren und kostengünstigeren Weg zum Uferschutz, indem sich Politik, Verwaltung und Bürger an einen Tisch setzen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen.

3. Es besteht ein Widerspruch zwischen Uferschutz und zweitem Uferweg
    => Besucher der überfüllten Badestellen werden den Weg als zusätzliche " lange wilde Badestelle“ nutzen
    => Eindringen von Hunden und Menschen in bisher weitgehend geschützte Uferbereiche

4. Eine Vergleichbarkeit mit der Situation in Groß-Glienicke, wo Potsdam bereits im Gerichtswege die Enteignung von Seeanliegern zu erreichen versucht, ist nicht gegeben: in Groß-Glienicke gab es bereits in der Vergangenheit (mit dem Kolonnenweg) einen für die Öffentlichkeit zugänglichen Weg auf Privatgrundstücken, dies war auf Spandauer Seite jedoch nie der Fall!

5. Ein Prozess der Bürgerbeteiligung darf nicht nur das Mittel der Wahl sein, wenn er den Interessen der Parteien, die sonst mehr Bürgerbeteiligung in der Öffentlichkeit fordern, dienlich ist. Auch wenn eine Zählgemeinschaft Vorhaben mehrheitlich beschließen kann, darf dies kein Grund sein, die Bürger außen vor zu lassen.

Klartext