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30.06.2013 Morgenpost interviewt Bürgermeister Kleebank

Unter anderem geht es um den Groß-Glienicker-See.

Die Morgenpost weist darauf hin, dass die Anwohner ihre Stege abbauen sollen, damit ein öffentlicher Uferweg gebaut werden kann und dass die Anwohner Widerstand angekündigt haben. Sie nutzen teilweise seit Jahrzehnten die Stege. Frage an den Bürgermeister Kleebank: Welche Chance sehen Sie, den Streit zu schlichten?

Bürgermeister Kleebank erklärt, dass sich die Kündigung und der Rückbau der Stege aus den gesetzlichen Grundlagen des Naturschutzes ergeben. Das habe mit keinem Uferwanderweg zu tun. Das Votum für einen Uferwanderweg sei ein politisches Bekenntnis für die freie Zugänglichkeit der Ufer für alle und nicht nur für wenige Privilegierte. Die Frage sei: Wollen wir den Zugang zum Wasser für alle oder nur für wenige?

Hat denn der Herr Bürgermeister oder ein Gutachter schon jemals einen Beweis für die behauptete Schädlichkeit der Stege vorgelegt?  NEIN!

Die Frage nach dem freien Wasserzugang hat doch die  Partei des  Bürgermeisters (SPD) mit der Zählgemeinschaft GAL selbst beantwortet. Laut dem BVV-Beschluss muss ein Uferstreifen von 15 Metern von jeglicher Nutzung freigehalten werden, d. h. es gibt dann gar keinen Zugang mehr zum Wasser – für NIEMANDEN! Anscheinend kennt der Bürgermeister den  BVV-Beschluss nicht?

Die Frage, welche Möglichkeit der Bürgermeister sieht, den Streit zu schlichten, ließ er leider unbeantwortet. Warum?

Einen ähnlich lautenden Leserbrief haben wir an die Morgenpost geschrieben.

 

 

 

 

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